So verkaufen Sie bezahlte Online-Trainings

E-Learning Trends Manuel Yasli · vor 6 Monaten

Mit Online-Trainings Geld verdienen – ein wachsendes Geschäftsmodell. Denn Menschen wollen sich bilden und nehmen E-Learning immer häufiger als Möglichkeit der individuellen Weiterbildung an. Als Trainer oder Agentur liefern Sie dazu die passenden Kurse – oft passgenau auf unterschiedlichste Interessengruppen abgestimmt. Leider scheitern viele E-Learning Projekte. Und zwar nicht am Wissen, sondern an der Technik.

e-commerce mit Coursepath

Mit diesem Beitrag wollen wir Ihnen anhand der E-Learning Plattform Coursepath erklären, wie Sie ohne technisches Know-How, Programmier- oder Designkenntnisse bezahlte Online-Trainings anbieten können und worauf Sie dabei achten sollten.

1. Plattform auswählen mit Hinblick auf Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit

Bei der Auswahl der Plattform für Ihre Online-Kurse sollten leichte Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen: sowohl für Sie als Trainer beim Einstellen der Inhalte und Verwalten der Kurse als auch später für Ihre Teilnehmer. Das spart Ihnen Zeit und reduziert unnötige Support-Anfragen auf ein Minimum. Ihre Teilnehmer können sich so voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren und Sie können sich weiterhin um Ihre Kernkompetenzen kümmern. Mit einem aussagekräftigen Dashboard haben Sie immer schnell die Übersicht über Ihre Kurse.

Interaktive Statistiken in Coursepath
Interaktiven Statistiken sorgen für Übersicht und Durchblick

So behalten Sie mit den interaktiven Grafiken von Coursepath den Überblick über den Lernfortschritt Ihrer Teilnehmer den Überblick. Sehen Sie auf einen Blick, wie die Teilnehmer in Ihrem Kurs abschneiden, wie viele den Kurs abgeschlossen haben und wann Ihre Teilnehmer am aktivsten sind.

2. Bereiten Sie Ihr Wissen ansprechend auf

Es geht um Ihr spezielles Wissen, Ihre Tipps und Ihr Know-How, das Sie dem Kunden vermitteln wollen. Und um die Inhalte gut zu transportieren brauchen Sie Software-Unterstützung. Dafür gibt es im Allgemeinen 2 verschiedene Wege:

  1. Mithilfe des WYSIWYG-Editors können Sie in einem SaaS-Tool aus Ihrem Fachwissen auf einfache Art und Weise Online-Trainings erstellen. Der WYSIWYG-Editor ist dabei für Sie besonders leicht zu bedienen und wird Sie an die gängigen Office-Produkte erinnern. Umfangreiches technisches Know-how ist nicht nötig. Für ein besseres Lernerlebnis lockern Sie Ihre Kurse am besten mit Elementen wie Fotos, Abbildungen, Videos oder Audiodateien auf.

  2. Mit manchen E-Learning Tools können Sie auch bereits bestehende PowerPoint-Präsentationen oder PDF-Dateien hochladen, in einen Online-Kurs umwandeln und mit weiteren Inhalten anreichern. Binden Sie auch Tests mit Multiple-Choice-Fragen oder Aufgaben mit Freitext in Ihre Online-Kurse ein. So können die Teilnehmer ihr Wissen überprüfen und aus Ihrem Feedback bei falschen Antworten lernen. Auch als Trainer behalten Sie so immer den Überblick über den Fortschritt Ihrer Teilnehmer.

Zu guter Letzt sollten Sie darauf achten, das Design Ihrer Kurse individuell an Ihr Corporate Design anpassen zu können und z. B. Ihr Logo einfügen können. So unwichtig dieses Detail erscheinen mag, für die Wiedererkennbarkeit zwischen Akademie und Website ist es unabdingbar.

3. Bezahlte vs. kostenlose Online-Kurse

Nachdem Sie Ihre Kurse erstellt haben, können Sie damit beginnen, Online-Trainings zu vermarkten. Mit Coursepath besteht die Möglichkeit, ausschließlich kostenlose oder ausschließlich bezahlte Kurse anzubieten. Ein schöner Mittelweg ist es, mit einem kostenlosen Kurs auf sich aufmerksam zu machen. So überzeugen Sie Interessenten von Ihrer Expertise und machen neugierig.

Ablaufplan 'Bezahlte Kurse anbieten'
Zwei Kreisläufe, wie Online-Trainings verkauft werden können (größere Version hier)

Haben Sie einen hochwertigen kostenfreien Kurs im Angebot, laden Sie dazu alle potenziellen Kunden ein. Mit Coursepath wählen Sie beispielsweise die Option „Akademiemitglieder können sich selber einschreiben“ aus. Mit dieser Einstellung können nun alle Teilnehmer Ihres kostenlosen Angebotes auch die bezahlten Kurse sehen und sich dafür einschreiben. So stellen Sie sicher, dass ihre Kunden auch auf die bezahlten Kurse aufmerksam werden und sich der gewünschte Effekt einstellt. Die unterschiedlichen Wege der Kurseinschreibung haben wir in einem separaten Artikel für Sie zusammengestellt.

Wege zur Kurseinschreibung
Verschiedene Wege der Kurseinschreibung

Wie Sie per PayPal bezahlte Kurse in Coursepath erstellen, zeigt Ihnen dieses Video:

PayPal und andere Anbieter wie Mollie bieten bequeme Zahlvarianten für Kunden. Eine detaillierte Beschreibung der Einrichtung von E-Commerce und Zahlvorgängen hält der Artikel „E-Commerce: Bezahlte Kurse mit flexiblen Bezahlweisen anbieten“ für Sie bereit.

4. Machen Sie Ihren Online-Kurs bekannt

Sobald Sie Ihren Kurs erstellt und zur Einschreibung freigegeben haben, teilen Sie ihn auf Ihren Social Media Kanälen und machen Ihre potenziellen Kunden darauf aufmerksam. Mit Coursepath haben wir dafür folgende Möglichkeiten vorbereitet:

  1. Sie können auf Ihrer oder einer Partner-Seite Werbebanner Ihres Kurses (mithilfe eines iframes) einbinden, die Coursepath automatisch für Sie erstellt. Klicken Sie dazu in Ihrem Kurs einfach auf den „Einbetten“ Button ganz rechts.
  2. Mit dem „Link“ Button greifen Sie einfach auf den Link zur „Über diesen Kurs“ Seite zu und können diesen frei einbinden.
  3. Folgende Social-Media-Kanäle stehen Ihnen zur Verfügung:
    • Facebook
    • Twitter
    • Google+
    • LinkedIn und
    • XING
    • Falls Sie bereits eine Liste mit Namen und E-Mail-Adressen potenzieller Interessenten haben, können Sie den Teilnehmern direkt einen Link zu Ihrem Kurs mit einem aussagekräftigen Text per E-Mail zukommen lassen.
Online-Trainings auf Social-Media-Kanälen teilen
Teilen Sie Kurse über die gängigen Sozialen Netzwerke, per Link oder auf Ihrer Website.

5. Halten Sie Ihr Training aktuell

Inhaltliche Änderungen kommen immer wieder vor. Je älter der Kurs, desto mehr fragt er nach aktualisierten Fallbeispielen aus dem Zeitgeschehen, moderneren Bildern und höher auflösenden Videos, um nur einige Beispiele zu nennen. Änderungen im Kurs sollten daher kein Hexenwerk sein. Mit dem WYSIWYG Editor in Coursepath können Sie Inhalte in Sekundenschnelle anpassen. Nehmen Sie auch das Kundenfeedback zum Anlass für Verbesserungen. Feedback und Bewertungen lassen sich unproblematisch am Ende des Kurses abfragen (oder zwischendrin).


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