Mehrsprachige Weiterbildung für internationale Teams

E-Learning Trends Annika Willers · vor 3 Jahren

Online-Training unterstützt den flexiblen Informationsaustausch in international agierenden Unternehmen. So bleiben Fahrer und weitere Mitarbeiter im Ausland informiert und können auf relevante Kenntnisse hin getestet werden. Entscheidend für den digitalen Schulungserfolg sind jedoch die Kompensierung sozialer Interaktion und die intuitive Anwendung als Benutzer.

Weiterbildung im Logistik-Betrieb Aufgrund hohem Bedarf an Flexibilität und internationaler Zusammenarbeit ist Online-Training grade bei Logistik-Unternehmen sehr beliebt

60 Prozent der Unternehmen möchten in der nächsten Zeit E-Learning einsetzen, um Mitarbeiter zeitsparender schulen zu können. Viele Unternehmen wie Logistik-Betriebe haben ein enges Zeitmanagement und können es sich kaum leisten, die laufende Arbeit für Fortbildungen zu unterbrechen. Digital dagegen haben sie die Möglichkeit, zeit- und kostensparend Schulungen in Form von Onboarding, Weiterbildung, Nachschlagewerken oder Zertifizierungskursen anzubieten.

Tatsächlich sind es auch die Mitarbeiter, die sich mehr Training und vor allem Einbindung in relevante Updates und Entwicklungen wünschen. Um dem entgegen zu kommen, und gleichzeitig für einen profitablen Wissenszuwachs im Unternehmen zu sorgen, sind einige Aspekte zu beachten, sowohl aus Sicht des teilnehmenden Mitarbeiters, als auch aus Sicht des Team- oder Projektleiters als Trainer im Kurs.

Nutzerfreundliches Training für den Lernerfolg

Unter folgenden Voraussetzungen nehmen Mitarbeiter Training gerne an und schätzen die zusätzlichen Informationen:

  • Relevanz: Trainingsinhalte, die eigene Kompetenzen nachweislich verbessern und zu verantwortlichem Handeln befähigen
  • Selbstbestimmung: Zeitlich unabhängiger Abruf auf dem Wunschgerät, z.B. Handy oder Tablet
  • Intuitivität: Logische Handhabung des Trainings ohne technische Hemmschwellen
  • Attraktivität: Moderne Oberfläche mit Multimedia-Inhalten und Microlearning statt langer Texte
  • Interaktion: Austausch und Feedback mit dem Trainer und untereinander
  • Bestätigung: Rückschau auf erfolgreich abgeschlossene Trainings inklusive Zertifikaten
  • Nachschlagemöglichkeit: Einfache Rückkehr zu bereits abgeschlossenen Inhalten

Mitarbeiter können selbst entscheiden, wann Training in ihre Arbeitsabläufe passt und in welchem Tempo sie das Training abschließen. Dennoch brauchen sie gewisse Unterstützung, in Form von zugänglicher Technik, passendem Trainingsstil und -sprache und dem zwischenmenschlichem Austausch. Und: statt Inhalte auswendig zu lernen, sind in Zeiten des immer verfügbaren Wissens (Beispiel Wikipedia) Bestände gefragt, in denen Informationen bei Bedarf abgefragt werden können.

Training nachhaltig und nachvollziehbar gestalten

Für einen Teamleiter, Ausbilder oder Manager, der das Training erstellt, ergeben sich ebenso einige Anforderungen:

  • Schnelligkeit: Neue Mitarbeiter unmittelbar erreichen und neue Informationen direkt weitergeben
  • Komfort: Online-Trainings selbst erstellen und aktualisieren, ohne spezielle IT-Kenntnisse
  • Flexibilität: Lernpfade umstellen und Trainings neuen Gruppen zugänglich machen
  • Sichtbarkeit: On- und offline als Ansprechpartner wahrgenommen werden
  • Dokumentation: Nachvollziehen, ob Inhalte abgerufen und verstanden wurden
  • Regelmäßigkeit: Wissen in festgelegten Intervallen überprüfen und wenn nötig auffrischen lassen

Mit der zeitlichen Flexibilität fällt beim digitalen Lernen die Kontrollierbarkeit zu einem gewissen Grad weg. Dies kann einfach kompensiert werden: in einer umfassenden Trainingsplattform, in der nicht nur aktuelle Inhalte eingestellt werden, sondern auch der Zugriff protokolliert und der Lernfortschritt übersichtlich angezeigt wird. Somit kann auf Trainingsrückstände, Kenntnislücken und Unklarheiten konkret und individuell eingegangen werden. In Betrieben mit hektischen Arbeitsabläufen sollte diese Komponente immer mit berücksichtigt werden, grade wenn Projektleiter und Angestellte sich nicht regelmäßig sehen.

Mehrsprachige Weiterbildung mit Coursepath Kurse in einer Coursepath Bibliotheek: verschiedene Sprachen zur Auswahl

Mehrsprachig im Logistik-Betrieb

Der Einsatz digitaler Trainingsplattformen hat sich unter anderem im Logistik-Betrieb dank der Möglichkeiten zur Kompetenzförderung „auf Abstand“ bewährt. Was jedoch oft fehlt, ist das Vertrauen, dass Mitarbeiter mit Online-Trainings eigenständig umgehen können. Hierfür sind drei Komponenten entscheidend:

  1. Mobiler Abruf
  2. Intuitive Navigation
  3. Individuelle Einstellungen

Mitarbeiter lernen am liebsten und am besten, wenn sie Inhalte selbstbestimmt abrufen können, zu ihrer eigenen Zeit, in ihrem eigenen Tempo, auf ihrem eigenen Gerät. „On-demand“ hat sich hier fest etabliert, weil es genügend Flexibilität und Eigenbestimmung bietet. Wenn Trainer sich nicht um technische Hilfeleistung kümmern möchten, sind sie auf moderne Plattformen mit intuitiver Navigation angewiesen. Das schafft auch die Voraussetzung für die regelmäßige Auffrischung von Kenntnissen in den Kursen und den spontanen Abruf wenn ein Problem entsteht: hier benutzt der Mitarbeiter das Training als Performance Support, bzw. Nachschlagewerk.

Dies wird ein Mitarbeiter jedoch nur tun, wenn er alle Funktionen in der Plattform auf Anhieb versteht. Hierfür ist die Sprachauswahl entscheidend. Ruft beispielsweise ein polnischer Fahrer seine Kurse unterwegs ab, sollten Plattform und Trainingsinhalte unbedingt auch auf Polnisch zur Verfügung stehen. Lernen in der Muttersprache führt zu einem sichereren Gefühl, und somit zu einer besseren Akzeptanz des Trainings. Dem Lernen sind somit – buchstäblich – keine Grenzen gesetzt.

Mehr erfahren zu flexibler Weiterbildung in der Logistik-Branche:
https://www.coursepath.de/logistik-training-software

Auch beliebt sind die Coursepath Webinare:

Webinar vormerken